Edwin Diele, Hörbuchsprecher in der DZB, über lange Fußnoten in Hörbüchern, den Idealfall eines gut gesprochenen Buches und worauf es ankommt bei der Lesung eines Hörbuches.
Barrierefreier Hörbuch-Download per DZB-App
Seit 2016 können die Nutzer der Hörbücherei ihre Bücher mithilfe einer App für iOS- bzw. Android-Geräte herunterladen. Die kostenlose DZB-App beinhaltet den gesamten DZB-Hörbuchkatalog mit ca. 40.000 Titeln und verschiedene Recherche-, Verwaltungs- und Ausleihfunktionen, die der Nutzer über sein persönliches Konto ausführen kann. Jan Blüher, blinder Informatiker, hat die App im Auftrag der DZB entwickelt.
Ein starkes Team beim Korrekturlesen
Caroline Waldenburger (W.) und Anja Lehmann (L.) lesen seit 10 Jahren in der DZB gemeinsam Korrektur. Ob Sachbuch, Roman oder Kinderliteratur ─ jedes Buch erfordert von den Korrekturleserinnen neben höchster Konzentration und Allgemeinwissen auch eine gute Zusammenarbeit und Offenheit im Umgang miteinander. Ganz sicher eint beide auch die Leidenschaft für Bücher. Für Caroline Waldenburger, die seit 15 Jahren eher zufällig von der DZB hörte und seitdem hier als Übertragerin und Korrekturleserin arbeitet, gehören Bücher zum täglichen Leben. Anja Lehmann, die blind ist, liest auch gern mal ihren Neffen oder in großer Runde zum Vorlesetag spannende Geschichten vor. Sie arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Korrekturleserin auch als freiberufliche Übersetzerin. Was für sie am Korrekturlesen interessant ist und welches Buch sie ihrer Kollegin empfiehlt, lesen Sie im Folgenden.
Einmal Südafrika und zurück
Kristina Wichert lebt in München. Sie mag die Großstadt, weil sie als hochgradig Sehbehinderte viel mehr Möglichkeiten hat, selbstständig am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Vor über 20 Jahren ist sie aus Thüringen nach Süddeutschland gezogen und arbeitet jetzt als Angestellte bei einer gesetzlichen Krankenkasse. In der Freizeit ist sie gern mit Freunden im Englischen Garten unterwegs und sitzt im Sommer auch viel auf ihrem Balkon. Doch ihre große Leidenschaft gehört dem Reisen. Gabi Schulze traf Kristina Wichert in Leipzig, als sie in einer Veranstaltung des Grassi-Museums über ihre Reiseerlebnisse in Südafrika sprach.
Über Kompositionen in der Musik, Architektur und Gartenbaukunst

Die DZB produzierte im Auftrag des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen e. V. den Gartenführer „Der Große Garten in Hannover-Herrenhausen“. Wir sprachen mit dem hochgradig sehbehinderten Autor Martin Rembeck. Er erzählt Interessantes über seine Arbeit als Klavierstimmer und Klavierlehrer, seine Vorträge zur „klingenden Kulturgeschichte“ und die faszinierenden Berührungspunkte zwischen Musik und anderen Künsten. Natürlich stellt er uns auch das barocke Meisterwerk, den Großen Garten in Hannover-Herrenhausen, vor.
In Ottawa als Mitarbeiterin an der Deutschen Botschaft tätig
Lydia Sasnovskis, 39, blind, ist Bibliotheksnutzerin der DZB und Abonnentin von „in puncto DZB“. Von allen Leserinnen und Lesern des Kundenmagazins wohnt sie ganz sicher am weitesten von Deutschland entfernt, nämlich in Ottawa (Kanada). Warum Sie dort lebt und was Sie mit der DZB verbindet, erfahren Sie im folgenden Interview.
Eine, die Geschwindigkeit mag und kaum Barrieren kennt
Rose Jokic leiht sich gern Bücher aus der DZB aus. Kürzlich kam sie jedoch als Referentin in die DZB. In einem Workshop schulte sie DZB-Mitarbeiter zum Thema Leichte Sprache. Warum sie gern in Leipzig lebt, wie sie Menschen für Barrierefreiheit sensibilisiert und warum sie im Winter am liebsten Ski alpin fährt.
Eine Expertin in Sachen elektronisches Publizieren
Wenn Manuela Pohle von ihrer neuen Arbeit berichtet, spürt man schnell deren Neugier auf Unbekanntes, ihren Optimismus und ihre Begeisterung für neue Herausforderungen.
Unterwegs – aus Leidenschaft fürs Kino
Als passionierte blinde Kinogängerin hat Barbara Fickert gemeinsam mit ihrem Lebenspartner die Kinoblindgänger gemeinnützige GmbH gegründet. Was verbirgt sich hinter diesem Namen und wer ist diese Frau, die sich für ein größeres Angebot barrierefreier Filme in den Kinos engagiert und über diese in ihrem Blog schreibt.
Eine, die etwas Besonderes eingefädelt hat
Antje Kunze betreibt das Handwerk der Kunststickerei und befindet sich gerade in der Gründungsphase ihres Inklusionsunternehmens „Höhepunkte“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung Braille-Stickerei im Design für Alle herstellen sollen.