Das neue iPhone SE 2: Perfekt, handlich, blindenfreundlich

Ein Gastbeitrag von Katja Löffler
(Stiftung Centralbibliothek für Blinde, Hamburg)

Im April hat Apple endlich das iPhone SE der 2. Generation vorgestellt. Schon sein Vorgänger, das iPhone SE der 1. Generation, erfreute sich großer Beliebtheit und ist bei vielen Besitzern noch immer im Einsatz. Während Smartphones immer größer werden, war das alte SE mit seinem 4-Zoll-Display noch richtig handlich und klein. Allerdings ist es mittlerweile in die Jahre gekommen. 2016 erschienen, bietet es nunmehr doch ziemlich veraltete Technik, außerdem erhält es keine aktuellen Software Updates mehr von Apple. Daher lohnt sich gerade für blinde Nutzer ein Blick auf die neue Version des beliebten iPhone SE. Hier gibt es einige interessante Punkte, die es für unseren Personenkreis sehr attraktiv machen. Weiterlesen …

Mit dem Jaws-Tandem durch Corona-Zeiten

Tastatur mit Braillezeile

Ein Gastbeitrag von Katja Löffler
(Stiftung Centralbibliothek für Blinde, Hamburg)

Homeoffice erfährt durch die Corona-Krise einen großen Schub nach vorn. Für die Firmen, die ihren Mitarbeitern bereits vorher die Möglichkeit zum Homeoffice boten, war es wohl weniger ein Sprung ins kalte Wasser, als für diejenigen, für die Homeoffice totales Neuland war. Home-Arbeitsplätze mussten in Windeseile eingerichtet, sichere Verbindungen zu Firmennetzwerken aufgebaut und Softwarelösungen gefunden werden. Weiterlesen …

„Augen zu und mal hören, wie ein Hörfilm wirkt.“

Dokumentarfilme über gesellschaftlich relevante Themen, wie zum Beispiel Ökologie, Klimaschutz und Demokratie sorgen in der Öffentlichkeit für engagierte Debatten. Das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (DOK) lässt seit einigen Jahren auch blinde und sehbehinderte Menschen daran teilhaben. Das Angebot an barrierefreien Hörfilmen nimmt von Jahr zu Jahr zu. Ein Beitrag von Gabi Schulze. Weiterlesen …

Ein Flachpass mit dem linken Fuß

Seit fast zwei Jahren arbeitet Florian Eib als Audiodeskriptionssprecher für Europa- und Weltmeisterschaften im Fußball und Handball beim ZDF. So hörte man ihn erst kürzlich bei der Handball-WM im spannenden Hauptrundenspiel gegen Kroatien. Aber auch den Bundesliga-Spielen des Blindenfußballs gab er seine Stimme und schilderte unter anderem begeistert die Toraktion von Serdal Celebi, die später von der Sportschau zum Tor des Monats gekürt wurde. Gabi Schulze stellt den ambitionierten Sportjournalisten und Mediensprecher vor. Weiterlesen …

Programm: Barrierefreie Kulturangebote zum Festival

Reliefführer Bachmuseum links, rechts Schild "Cembalo-Spieler" mit Braillebeschriftung
Inklusive Ausstellung im Bachmuseum Leipzig

An den Festivaltagen sollen sowohl alle Gäste als auch die Leipziger die kulturelle Vielfalt der Stadt gemeinsam erleben. Die einzigartige Mischung aus unterschiedlichen inklusiven Aktivitäten macht das Festival für die Besucher zu einem spannenden Erlebnis. Im Begleitprogramm sind alle barrierefreien Kulturangebote aufgelistet. Hier finden Sie beispielsweise Ausstellungen und Führungen in Museen, Aufführungen im Theater und Kino, Konzerte und Lesungen, Workshops und Mitmach-Angebote mit genauer Datums- und Ortsangabe.

https://www.dzb.de/louis-braille-festival/begleitprogramm.pdf

Sie finden das Programm aber auch ab Mitte Juni unter www.leipzig-inklusive.de.

Wir öffnen Türen…

Tipps und Tricks zur barrierefreien E-Book-Gestaltung

In diesem Jahr versüßen wir Verlagen, Publizisten und allen Interessierten die Weihnachtszeit mit einem besonderen Adventskalender. Türchen für Türchen beantwortet die DZB spannende Fragen zur Erstellung barrierefreier EPUB-Publikationen.

Diese Tipps und Tricks machen E-Books nicht nur nutzerfreundlicher, sondern auch für blinde und sehbehinderte LeserInnen zugänglich.

Eine Zusammenfassung der 24 Tipps steht als elektronische Publikation in den Formaten EPUB und PDF zum Download zur Verfügung.

Viel Spaß beim Lesen, Lernen und Nachmachen!
Bei Fragen oder Feedback schreiben Sie uns auf Twitter unter dem Hashtag #WirÖffnenTüren oder per Nachricht an @dzb_tech.

Fröhliche Weihnachten!

Foto eines in zwei Händen gehaltenen Weihnachtsgeschenkes

Türchen 1: Warum ist die Erstellung einer TOC-Navigation so wichtig?

Laut einer Umfrage von Booknet Canada gehört das Inhaltsverzeichnis, im Englischen Table of Content (TOC), zu den wichtigsten Navigationsfunktionen digitaler Bücher. 67% der LeserInnen digitaler Publikationen gaben an, die TOC-Navigation bei der Suche von Informationen zu nutzen. (vgl. https://www.booknetcanada.ca/blog/2018/8/1/how-do-readers-use-ebooks?rq=Table%20of%20Content)

Auch für Screenreader-NutzerInnen stellt die TOC-Navigation ein wichtiges Navigationsmittel dar. Doch warum ist das so?

Üblicherweise verwenden Screenreader-NutzerInnen die Tastatur, um auf Webseiten oder in digitalen Dokumenten selektiv navigieren zu können. Mithilfe entsprechender Tastaturbefehle können sie beispielsweise zum nächsten Link oder von Überschrift zu Überschrift zu springen.

Da sich eine EPUB-Publikation in der Regel jedoch aus mehreren XHTML-Dokumenten zusammensetzt, kann es bei der Tastaturbedienung zu Problemen kommen, wenn per Tastaturbefehl eine Überschrift außerhalb des aktuellen Inhaltsdokumentes angesteuert werden soll.

Abhilfe schafft hier die TOC-Navigation. Diese steht in den meisten EPUB-Readern als „übergeordnetes“ Navigationsmenü zur Verfügung und ermöglicht so eine Inhaltsdokumente-übergreifende Navigation im EPUB.

Screenshot eines E-Books; über dem Textinhalt schwebt ein Navigationsmenü (TOC)

Angelegt wird die TOC-Navigation als (verschachtelte) geordnete Link-Liste im Navigationsdokument des EPUB’s. Wichtig dabei: Um zu gewährleisten, dass sich alle Inhalte des E-Books gezielt ansteuern lassen, sollte die TOC-Navigation die gesamte Buchstruktur abbilden. Dabei sollte jedes Inhaltsdokument über mindestens einen Link erreichbar sein.

Türchen 2: Was sollte bei der Auszeichnung von Zitaten beachtet werden?

Wenn uns bewußt wird, daß die Zeit, die wir uns für einen anderen Menschen nehmen, das Kostbarste ist, was wir schenken können, haben wir den Sinn der Weihnacht verstanden.
Roswitha Bloch Weiterlesen …

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht!

Für das Louis-Braille-Festival 2019 sind noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. Begleiten Sie blinde und sehbehinderte Gäste über das Gelände, unterstützen Sie die KünstlerInnen bei ihrem Programmangebot und assistieren Sie den seheingeschränkten Menschen an verschiedenen Stationen des Festivals.

Wir suchen Unterstützung für folgende Aufgaben:

  • Besucher- und Begleitservice für blinde und sehbehinderte Festivalgäste,
  • Ansprechpartner an Infopunkten und Unterstützung der Aktionsangebote in der Kongresshalle am Zoo und im Zoo Leipzig und auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz,
  • Assistenz bei den Gastronomieangeboten,
  • Assistenz in der Blindenführhund-Lounge.
  • Weiterlesen …

    Frankfurter Buchmesse: Informationsveranstaltung „Anpassung des deutschen Urheberrechtsgesetzes – Chancen und Herausforderungen des Marrakesch-Vertrages“

    Programmablauf

    11. Oktober, 10 Uhr in Halle 3.1, Raum „Resonanz“

    Elke Dittmer
    Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Elke Dittmer, Geschäftsführerin der Stiftung Centralbibliothek für Blinde sowie der Norddeutschen Blindenhörbücherei e.V. (NBH) und Vorsitzende der Mediengemeinschaft für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (MEDIBUS e.V.).

    Jürgen Dusel
    Zu Beginn erläutert der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, die Problematik „Büchernot“: Zahlreiche seh- und lesebehinderte Menschen in Deutschland können ihre Bücher nicht einfach im Laden kaufen. Um Zugang zu Literatur zu bekommen, sind die Betroffenen darauf angewiesen, dass die Inhalte von Blindenbibliotheken und Medienzentren barrierefrei aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden. Die Übertragung der Literatur stellt für blinde und sehbehinderte Menschen eine Grundvoraussetzung für die Teilhabe am kulturellen, gesellschaftlichen und beruflichen Leben dar.
    Es wird erläutert, wie der Vertrag von Marrakesch dazu beitragen soll, der Büchernot lese- und sehbehinderter Menschen (national sowie international) entgegen zu wirken und welche Bedeutung dies für die betroffenen Leserinnen und Leser hat.

    Susanne Barwick
    Was bedeutet die Umsetzung des Vertrages von Marrakesch bzw. der Marrakesch-Richtlinie für deutsche Buchverlage? In Deutschland existiert bereits seit 2003 eine gesetzliche Schrankenreglung für Menschen mit Behinderungen. Verlage arbeiten bereits vertrauensvoll mit Blinden- und Sehbehindertenorganisationen zusammen. Die bisherige Schrankenregelung wird nun durch die Umsetzung des Marrakesch-Vertrages bzw. der Marrakesch-Richtlinie erweitert. Die stellvertretende Justiziarin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Susanne Barwick erläutert den deutschen Gesetzesentwurf und erklärt, auf welche Veränderungen Verlage sich einstellen müssen.

    Prof. Dr. Thomas Kahlisch Weiterlesen …

    Die DZB auf der Frankfurter Buchmesse

    Wenn sich am 10. Oktober die Tore des Frankfurter Messegeländes öffnen, ist es wieder so weit: BuchliebhaberInnen und Fachleute der Verlagsbranche aus aller Welt treffen sich zur Frankfurter Buchmesse. In diesem Jahr ist auch die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) mit einem Stand (H33 in Halle 3.1) sowie einer Infoveranstaltung vertreten.

    Logo Frankfurter Buchmesse 2018

    Infoveranstaltung zum Marrakesch-Vertrag Weiterlesen …